Archiv für Februar 2010

Gas-News 25.02.2010

Donnerstag, 25. Februar 2010

Heizungstausch nur mit Erneuerbaren Energien

Mit diesem Jahr trat das Erneuerbare-Wärme-Gesetz für Altbauten in Baden-Württemberg in Kraft. Wer jetzt seine Heizungsanlage austauscht, muss zehn Prozent der Wärme mit erneuerbaren Energien, wie Sonnenenergie, Erdwärme oder Bioenergie erzeugen.

Ziel dieses Landesgesetzes ist, den Anteil der erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg bis zum Jahr 2020 von derzeit acht auf sechzehn Prozent auszubauen. Für Immobilienbesitzer muss das nicht zwingend die Nutzung von Solarenergie bedeuten. Es gibt auch Alternativen – zum Beispiel Dämm-Maßnahmen am Gebäude oder das Heizen mit Holz. Die Möglichkeiten sind komplex und der Informationsbedarf betroffener Immobilienbesitzer ist groß. Die unabhängige Energieeinsparberatung der Verbraucherzentrale informiert über die Möglichkeiten, die Anforderungen des Gesetzes im Einzelfall zu erfüllen und so eine individuell passende Entscheidung zu finden.

Die Energieexperten der Verbraucherzentrale in Heidelberg und Mannheim beraten nach vorheriger Terminvereinbarung auch über Änderungen bei den staatlichen Förderprogrammen, die wie bisher in Form von Zuschüssen oder zinsgünstigen Krediten in Anspruch genommen werden können.

Quelle: Verivox

Gas-News 10.02.2010

Mittwoch, 10. Februar 2010

Netzagentur: Durch Neugestaltung des Kapazitätsmanagements Gaswettbewerb stärken

Die Bundesnetzagentur hat heute ein Festlegungsverfahren zur Neugestaltung des Kapazitätsmanagements im Gasmarkt eingeleitet. Buchung und Nutzung von Kapazitäten sind Voraussetzungen für den freien Zugang zu den Gasversorgungsnetzen. Mit der innovativen Ausgestaltung der Zugangsregelungen werden die Rahmenbedingungen für den Gaswettbewerb weiter verbessert.

“Derzeit kann ein nennenswerter Teil der Nachfrage nach festen Transportkapazitäten nicht befriedigt werden. Dies wirkt sich als Markteintrittsbarriere für neue Wettbewerber aus. Insbesondere an den Grenzen der Marktgebiete und an den nationalen Grenzen sind buchbare Kapazitäten ein knappes Gut. Gleichzeitig sind jedoch die Netze häufig technisch nicht ausgelastet”, erläuterte der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, die derzeitige Situation am Gasmarkt.

Kerninhalte der geplanten neuen Regelungen sind die Einführung einer Kapazitätsbündelung, die Vereinheitlichung von Kapazitätsprodukten und die Verbesserung des kurzfristigen Angebots von festen Kapazitäten.

Gegenwärtig müssen die Händler noch angeben, durch welche Leitung bzw. an welchem Punkt ihr Gas beim Eintritt in das bzw. beim Austritt aus dem Marktgebiet fließen soll. Künftig soll es zu einer möglichst weitgehenden Zusammenfassung von Ein- und Ausspeisepunkten kommen. Damit gewinnen die Netzbetreiber mehr Spielräume, um die Netze entsprechend den physikalischen Gegebenheiten zu steuern. Vor allem erleichtert diese Zusammenfassung den Händlern, ihr Gas in dem unmittelbar angrenzenden Markt zu verkaufen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Festlegungsverfahrens liegt in der Ausgestaltung von Auktionsregeln. Das geltende Recht sieht vor, dass Kapazitäten im Falle eines Engpasses versteigert werden sollen. Die Regeln hierfür sollen konkretisiert und weitgehend standardisiert werden.

Schließlich beabsichtigt die Bundesnetzagentur, konkrete Vorgaben für die vertragliche Ausgestaltung der Kapazitätsrechte zu machen. Damit sollen die Möglichkeiten verbessert werden, ungenutzte Kapazitäten auf Vortagesbasis kurzfristig auf den Markt zu bringen.

“Unser Ziel ist, dass die bestehende Gasinfrastruktur umfassender genutzt werden kann. Insbesondere die vertraglichen Engpässe, die gegenwärtig bestehen, sollen abgebaut werden. Unsere Überlegungen sind fest in ein europäisches Konzept eingebettet, um neben der nationalen auch die internationale Integration der Märkte weiter voranzutreiben. Damit bereiten wir zugleich den Boden für solche Maßnahmen vor, für die es der Änderung des geltenden Rechtsrahmens bedarf. Wir wollen die Liquidität der Großhandelsmärkte auf allen Ebenen erhöhen und so dem Wettbewerb zusätzliche Impulse geben”, so Kurth.

Quelle: Verivox

Gas-News 09.02.2010

Dienstag, 09. Februar 2010

Wie viele Haushaltsgeräte kann man mit einer Kuh betreiben?

Berlin – Im Rahmen ihrer Reihe “Greenfacts” hat die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft e.V. (FNL) heute eine Publikation veröffentlicht, aus der hervorgeht, welches Energiepotential in einer einzigen Kuh steckt, wenn man ihre Gülle in einer Biogasanlage zur Stromgewinnung nutzt.

Das Ergebnis – rund 8,3 Kilowattstunden (kWh) am Tag – ist mehr als ausreichend, um zum Beispiel einmal zu kochen, waschen, staubzusaugen, Geschirrspüler und Trockner zu benutzen und danach bei einer Tasse Kaffee und einer DVD zu entspannen.

Dr. Gibfried Schenk, Geschäftsführer der FNL, sagte: “Im Kampf gegen den Klimawandel dürfen wir nicht vergessen, das Energiepotential der Landwirtschaft zu nutzen. Kühe produzieren nicht nur Milch. Über Biogasanlagen können sie auch zu Lieferanten von erneuerbarer Energie werden. Es gibt in Deutschland rund 4 Millionen Kühe und ihr Energiepotential ist noch lange nicht ausgeschöpft.”

Quelle: Verivox

Gas-News 08.02.2010

Montag, 08. Februar 2010

Saubergas: Endlich wird Biowärme günstig

Die SE Sauber Energie GmbH & Co. KG mit ihrem innovativen Produkt Sauber Gas ist der neue Player im bundesweiten Gaswettbewerb und beliefert ab 1. Februar 2010 Privathaushalte und Gewerbekunden mit umweltfreundlichen Gasprodukten. „Wir positionieren uns mit einem Angebot am Markt, das sich durch konsequente Kombination von Ökologie und Wirtschaftlichkeit auszeichnet und damit optimal die aktuellen Anforderungen der Kunden widerspiegelt“, so die Geschäftsführer Michael Ruffert und Stefan Dott.

SE Sauber Energie mit dem Produkt Sauber Gas ist von sechs Regionalversorgern in NRW und Hessen gegründet worden, um ihre Kräfte für den bundesweiten Gasvertrieb zu bündeln. Sauber Gas bietet Privat und Gewerbekunden ab dem 1.2.2010 einen Ökogas-Tarif, der einen Biogasanteil von 5 % garantiert und in den nächsten Jahren kontinuierlich ausgebaut wird.

Großkunden können zwischen dem Ökogas-Tarif und dem Klima-Tarif wählen. Der Klima-Tarif sorgt dafür, dass die CO2 Emissionen, die z.B. durch eine Gasheizung entstehen, durch CO2 mindernde Klimaschutzprojekte wieder ausgeglichen werden. SAUBER ENERGIE unterstützt das Umwelt-Projekt „Wasserkraft am Buritis“.

Quelle: Verivox