Gas-News 03.05.2010

03. Mai 2010

Förderstopp der erneuerbaren Energien verunsichert Investoren

Nach Einschätzungen des Zentralverbandes Sänitär Heizung Klima (ZVSHK) wird die am Montag in Berlin endgültig beschlossene Haushaltssperre für das Marktanreizprogramm zur Förderung der erneuerbaren Energien im Wärmemarkt Investoren und Modernisierer massiv verunsichern.

“Der Sparbeschluss des Deutschen Bundestages kommt zur Unzeit. Wie schon so oft bei haushaltsabhängigen Förderprogrammen werden die Verbraucher jetzt erstmal mit Verunsicherung und Zurückhaltung reagieren”, warnte Elmar Esser, der Hauptgeschäftsführer des ZVSHK.

Nach Meinung des Heizungsbauerhandwerks beschädigt der Förderstopp damit die nach wie vor geltenden Zielsetzungen der Bundesregierung zum Klimaschutz. “Wer zur selben Zeit Milliarden Euro für ein Griechenlandhilfegesetz frei gibt und ein erfolgreich funktionierendes Förderprogramm für den heimischen Wärmemarkt kippt, erweist der eigenen Klimapolitik eine Bärendienst”, betont Elmar Esser.

Um zukünftig modernisierungswilligen Hausbesitzern eine verlässliche Förderung von Sanierungsmaßnahmen zu bieten, will der ZVSHK seine in der letzten Woche aufgestellte Forderung nach Einrichtung eines Effizienzfonds möglichst schnell umgesetzt sehen.

“Die haushaltsbedingte Sperre der Fördermittel hat gezeigt: Wir müssen neue Wege gehen, um den Klimaschutz in Immobilien voranzubringen.” Ein Anreizsystem, das sich zum Teil aus verwirklichten Energiekosteneinsparungen speisen könnte, wäre für den ZVSHK der erste wichtige Schritt in eine solche Richtung.

Quelle: Verivox

Gas-News 26.04.2010

26. April 2010

Ökostrom als Erdgas speichern

Bisher wird aus Gas Strom erzeugt, jetzt geht eine deutsch-österreichische Kooperation den umgekehrten Weg: Die Forscher und Unternehmer möchten zukünftig überschüssigen Strom etwa aus Windkraft und Photovoltaik als klimaneutrales Methan speichern und in vorhandenen Gasometern und Gasleitungen lagern.

Weltweit wird mehr und mehr Strom aus Wind und Sonne gewonnen. Bisher fehlt es jedoch an gut integrierbaren Stromspeichern für Ökostrom. Denn wenn der Wind kräftig bläst, speisen die Windkraftwerke mehr Strom ein als das Stromnetz aufnehmen kann.

Deutschen Forschern ist es jetzt gelungen, die erneuerbare Elektrizität als Erdgas zu speichern. Sie wandeln den Strom mit Hilfe eines neuen Verfahrens in synthetisches Erdgas um. Das Verfahren wurde vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES entwickelt.

Demonstrationsanlage läuft erfolgreich

Derzeit bereitet das österreichische Partnerunternehmen Solar Fuel Technology die industrielle Umsetzung vor. Ein Vorteil der Technik: Die vorhandene Erdgas-Infrastruktur kann genutzt werden. Eine im Auftrag von Solar Fuel in Stuttgart errichtete Demonstrationsanlage läuft bereits erfolgreich. Ab 2012 soll eine deutlich größere Anlage im zweistelligen Megawattbereich entstehen.

Das Verfahren zur Erdgasherstellung kombiniert erstmals die Technologien Wasserstoff-Elektrolyse und Methanisierung. “Unsere Stuttgarter Demonstrationsanlage spaltet aus überschüssigem erneuerbarem Strom Wasser per Elektrolyse. Dabei entsteht Wasserstoff und Sauerstoff”, erklärt Dr. Michael Specht vom ZSW. “Durch eine chemische Reaktion des Wasserstoffs mit Kohlendioxid entsteht dann Methan – und das ist nichts anderes als Erdgas, nur synthetisch erzeugt.”

Nachfrage nach neuen Speichertechniken wächst

Mit dem schnellen Ausbau der erneuerbaren Energien wächst der Bedarf für neue Speichertechniken immens. Das interessiert unter anderem Energieversorger. “Bisher haben wir Gas in Strom umgewandelt. Jetzt denken wir auch in die andere Richtung und wandeln Strom in synthetisches Erdgas um”, erklärt Dr. Michael Sterner vom Fraunhofer IWES, an dem die systemtechnischen Aspekte des Verfahrens erforscht werden. “So können Überschüsse von Wind- und Sonnenenergie gespeichert werden. Denn wenn zum Beispiel der Wind kräftig bläst, erzeugen die Windräder mehr Strom als aktuell benötigt wird. Dieses Überangebot zeigt sich an der Strombörse immer häufiger durch negative Strompreise.” In solchen Fällen könnte künftig die neue Technik den Ökostrom als Erdgas vorrätig halten.

“Bei der Entwicklung der Technik hat sich das ZSW von zwei Kernfragen leiten lassen”, erklärt Michael Specht: “Welche Speicher bieten eine ausreichende Kapazität für die je nach Wind und Wetter unterschiedlich stark anfallenden erneuerbaren Energien? Und welche Speicher lassen sich am einfachsten in die bestehende Infrastruktur integrieren?”

Unkomplizierte Integration in Infrastruktur

Das Speicherreservoir des sich durch Deutschland erstreckenden Erdgasnetzes ist groß: Es beträgt über 200 Terrawattstunden – der Verbrauch von mehreren Monaten. Das Stromnetz verfügt nur über 0,04 Terrawattstunden. Die Integration in die Infrastruktur ist einfach: Das Erdgassubstitut kann wie herkömmliches Erdgas in Versorgungsnetz, Pipelines und Speicher eingespeist werden, um dann Erdgasautos anzutreiben oder Erdgasheizungen anzufeuern.

Die neue Technik will die Aufnahme hoher Anteile fluktuierender Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in das Energiesystem ermöglichen. Ein Ziel ist, die Energielieferung von Windparks plan- und regelbar zu gestalten. “Das neue Konzept ist ein wesentlicher Baustein für die Integration erneuerbarer Energien in ein nachhaltiges Energiesystem”, ergänzt Sterner. Der Wirkungsgrad bei der Umwandlung von Strom zu Erdgas beträgt über 60 Prozent. “Das ist unserer Meinung nach definitiv besser als ein vollständiger Verlust”, so Michael Specht. Ein vollständiger Verlust droht, wenn etwa Windkraft überhaupt nicht genutzt werden kann. Die bisher vorherrschende Speicherform – Pumpspeicherkraftwerke – ist in Deutschland nur noch begrenzt ausbaufähig.

Um die neue Energieumwandlungstechnik voranzutreiben, haben sich die zwei deutschen Forschungseinrichtungen mit der Firma Solar Fuel Technology aus Salzburg zusammengeschlossen. Ab 2012 soll eine Anlage mit rund zehn Megawatt Leistung entstehen.

Quelle: Verivox

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18. April 2010

Textlink-Werbung auf  1a-Gasanbietervergleich.de

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Gas-News 08.04.2010

08. April 2010

Veraltete Heizungen führen zu hohen Nachzahlungen

Nach der langen Kälteperiode folgt für zahlreiche Haushalte eine böse Überraschung: die Heizkostenabrechnung. Insbesondere für Besitzer von veralteten Heizungen, die einen Wirkungsgrad von 65% oder schlechter haben, können Mehrkosten von bis zu 30% im Vergleich zu modernen Heizungen entstehen.

Besitzern von älteren Immobilien rät Dirk Mobers von der EnergieAgentur.NRW zur energetischen Sanierung. „Eine zusätzliche Dämmung der Außenwände, des Dachs oder zumindest die Dämmung der obersten Geschossdecke nach Vorgaben der Energieeinsparverordnung können den Energieverbrauch des Hauses um bis zu 60% senken. Wird darüber hinaus stärker gedämmt, zahlt sich das ebenso aus“, so Mobers. Zudem besteht nach Expertenschätzungen Handlungsbedarf, da viele Heizungen ihre Arbeit ineffizient verrichten, die meisten, weil sie zu alt sind. Mobers: „Heizkessel haben eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 15 bis 20 Jahren.“ Mehr als ein Fünftel aller bundesdeutschen Kessel sind allerdings jetzt schon älter als 20 Jahre.

Längst haben sich moderne Systeme auf Basis regenerativer Quellen etabliert. Gerade Wärmepumpen und Holzpelletkessel erfreuen sich anhaltender Beliebtheit. Der Vorteil liegt auf der Hand: Holzpellets und Erdwärme unterliegen nicht so starken Preisschwankungen und sind vergleichsweise günstige Energieträger. Allein in Nordrhein-Westfalen werden inzwischen rund 70.000 Wärmepumpen und deutlich über 16.000 Pelletskessel betrieben. „Gerade bei Gebäuden, bei denen eine geringe Vorlauftemperatur der Heizung ausreichend ist und große Heizflächen vorhanden sind, bietet sich eine moderne Wärmepumpe aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen an,“ meint Sven Kersten, Leiter des Wärmepumpen Marktplatzes, den die EnergieAgentur.NRW im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie managt.

Der nächste Winter kommt bestimmt und daher ist jetzt die richtige Zeit, die längst fällige Heizungssanierung in Angriff zu nehmen und dauerhaft Geld zu sparen. Der Staat unterstützt die Sanierung alter Heizungen mit zinsgünstigen Krediten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (http://www.kfw.de) oder Zuschüssen im Rahmen des Marktanreizprogramms des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle Bafa (http://www.bafa.de).

Quelle: Verivox

Gas-News 01.04.2010

01. April 2010

eprimo bietet Gas nun deutschlandweit an

Der Gasanbieter eprimo dehnt sein Angebot zum 1. April auf das gesamte Bundesgebiet aus. Damit steigt die Anzahl der bundesweit aktiven Gasanbieter auf insgeamt acht.

Neben eprimo bieten auch E WIE EINFACH, LichtBlick, TelDaFax, goldgas, GASAG, energiehoch3 und Xool im gesamten Bundesgebiet Gas an.

Die relativ geringe Zahl der bundesweiten Gasanbieter hängt mit den Gasnetzen zusammen, die in unterschiedliche Marktgebiete aufgeteilt sind. Der Zugang zu diesen Marktgebieten ist teilweise recht aufwändig, weshalb sich viele Gasversorger auf ausgewählte Vertriebsgebiete konzentrieren. Pro Postleitzahlen stehen derzeit durchschnittlich rund 20 Gasanbieter zur Auswahl.

Quelle: Verivox

Gas-News 09.03.2010

09. März 2010

Förderung von Solarheizungen: Minister verlängert Heizkessel-Abwrackprämie

Immer mehr Menschen sparen mit Hilfe von Solarwärme Heizkosten. Die Umstellung alter Öl- und Gasheizungen auf moderne Solarheizungen wird in Deutschland durch attraktive Förderzuschüsse staatlich angereizt. Erst Ende Februar hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen die seit zwei Jahren gewährte Abwrackprämie für alte Heizungen zur Förderung der Solarwärme um ein weiteres Jahr verlängert.

Bis Ende 2010 erhalten Eigenheimbesitzer beim Austausch alter Heizkessel gegen einen neuen solarunterstützten Brennwert- oder Pelletkessel je nach Größe der Anlage bis zu 4.825 Euro als Investitionskostenzuschuss. Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) empfiehlt Hausbesitzern, den bis zum Ende des Jahres befristeten attraktiven Förderbonus zu nutzen und jetzt alte Heizungen gegen moderne Solarheizungen auszutauschen. Beim Neubau ist der Einsatz von Erneuerbaren-Energien-Heizungen inzwischen in Deutschland sogar vorgeschrieben. Auch für Neubauten gibt es Zuschüsse für die Solarwärme-Nutzung, die vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ausgezahlt werden. Kostenlose Informationen rund um die Technik und Förderung von Solarwärme erhalten Verbraucher im Internet unter der Adresse www.solarfoerderung.de .

Die Anzahl installierter Solarwärmeanlagen ist im letzten Jahr nach Angaben des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar) wieder stark gewachsen. Insgesamt sind in Deutschland nach Verbandsangaben bereits 1,4 Millionen Solarwärmeanlagen in Betrieb. Allein im letzten Jahr kamen rund 150.000 Solarwärmeanlagen dazu. Auch für dieses Jahr rechnet der Verband mit einer hohen Nachfrage. “Dafür sprechen weiterhin attraktive staatliche Zuschüsse, über drei Millionen sanierungsreife, ineffiziente Heizungen und die Erwartung, dass die Energiepreise mit der Wiederbelebung der Weltwirtschaft deutlich steigen werden”, so Helmut Jäger, 2. Vorsitzender des BSW-Solar.

2009 wurden 1,55 Millionen Quadratmeter Solarkollektorfläche auf deutschen Dächern neu montiert. Über die Hälfte der neu installierten Solarwärmeanlagen werden inzwischen zur Heizungsunterstützung eingesetzt. Der Rest ist auf die Warmwasserbereitung konzentriert. Tauscht ein Immobilienbesitzer sein altes Heizsystem gegen eine Kombination aus einer neuen Solarwärmeanlage mit Pellet- oder Brennwertkessel aus, erhält er zusätzlich zur normalen Solarförderung einen Bonus. Dieser sollte ursprünglich 2009 auslaufen. Jetzt hat ihn das zuständige Bundesumweltministerium für das gesamte Jahr 2010 verlängert. Die Höhe dieser “Heizkessel-Abwrackprämie” liegt bei 400 Euro.

Quelle: Verivox

Gas-News 25.02.2010

25. Februar 2010

Heizungstausch nur mit Erneuerbaren Energien

Mit diesem Jahr trat das Erneuerbare-Wärme-Gesetz für Altbauten in Baden-Württemberg in Kraft. Wer jetzt seine Heizungsanlage austauscht, muss zehn Prozent der Wärme mit erneuerbaren Energien, wie Sonnenenergie, Erdwärme oder Bioenergie erzeugen.

Ziel dieses Landesgesetzes ist, den Anteil der erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg bis zum Jahr 2020 von derzeit acht auf sechzehn Prozent auszubauen. Für Immobilienbesitzer muss das nicht zwingend die Nutzung von Solarenergie bedeuten. Es gibt auch Alternativen – zum Beispiel Dämm-Maßnahmen am Gebäude oder das Heizen mit Holz. Die Möglichkeiten sind komplex und der Informationsbedarf betroffener Immobilienbesitzer ist groß. Die unabhängige Energieeinsparberatung der Verbraucherzentrale informiert über die Möglichkeiten, die Anforderungen des Gesetzes im Einzelfall zu erfüllen und so eine individuell passende Entscheidung zu finden.

Die Energieexperten der Verbraucherzentrale in Heidelberg und Mannheim beraten nach vorheriger Terminvereinbarung auch über Änderungen bei den staatlichen Förderprogrammen, die wie bisher in Form von Zuschüssen oder zinsgünstigen Krediten in Anspruch genommen werden können.

Quelle: Verivox

Gas-News 10.02.2010

10. Februar 2010

Netzagentur: Durch Neugestaltung des Kapazitätsmanagements Gaswettbewerb stärken

Die Bundesnetzagentur hat heute ein Festlegungsverfahren zur Neugestaltung des Kapazitätsmanagements im Gasmarkt eingeleitet. Buchung und Nutzung von Kapazitäten sind Voraussetzungen für den freien Zugang zu den Gasversorgungsnetzen. Mit der innovativen Ausgestaltung der Zugangsregelungen werden die Rahmenbedingungen für den Gaswettbewerb weiter verbessert.

“Derzeit kann ein nennenswerter Teil der Nachfrage nach festen Transportkapazitäten nicht befriedigt werden. Dies wirkt sich als Markteintrittsbarriere für neue Wettbewerber aus. Insbesondere an den Grenzen der Marktgebiete und an den nationalen Grenzen sind buchbare Kapazitäten ein knappes Gut. Gleichzeitig sind jedoch die Netze häufig technisch nicht ausgelastet”, erläuterte der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, die derzeitige Situation am Gasmarkt.

Kerninhalte der geplanten neuen Regelungen sind die Einführung einer Kapazitätsbündelung, die Vereinheitlichung von Kapazitätsprodukten und die Verbesserung des kurzfristigen Angebots von festen Kapazitäten.

Gegenwärtig müssen die Händler noch angeben, durch welche Leitung bzw. an welchem Punkt ihr Gas beim Eintritt in das bzw. beim Austritt aus dem Marktgebiet fließen soll. Künftig soll es zu einer möglichst weitgehenden Zusammenfassung von Ein- und Ausspeisepunkten kommen. Damit gewinnen die Netzbetreiber mehr Spielräume, um die Netze entsprechend den physikalischen Gegebenheiten zu steuern. Vor allem erleichtert diese Zusammenfassung den Händlern, ihr Gas in dem unmittelbar angrenzenden Markt zu verkaufen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Festlegungsverfahrens liegt in der Ausgestaltung von Auktionsregeln. Das geltende Recht sieht vor, dass Kapazitäten im Falle eines Engpasses versteigert werden sollen. Die Regeln hierfür sollen konkretisiert und weitgehend standardisiert werden.

Schließlich beabsichtigt die Bundesnetzagentur, konkrete Vorgaben für die vertragliche Ausgestaltung der Kapazitätsrechte zu machen. Damit sollen die Möglichkeiten verbessert werden, ungenutzte Kapazitäten auf Vortagesbasis kurzfristig auf den Markt zu bringen.

“Unser Ziel ist, dass die bestehende Gasinfrastruktur umfassender genutzt werden kann. Insbesondere die vertraglichen Engpässe, die gegenwärtig bestehen, sollen abgebaut werden. Unsere Überlegungen sind fest in ein europäisches Konzept eingebettet, um neben der nationalen auch die internationale Integration der Märkte weiter voranzutreiben. Damit bereiten wir zugleich den Boden für solche Maßnahmen vor, für die es der Änderung des geltenden Rechtsrahmens bedarf. Wir wollen die Liquidität der Großhandelsmärkte auf allen Ebenen erhöhen und so dem Wettbewerb zusätzliche Impulse geben”, so Kurth.

Quelle: Verivox

Gas-News 09.02.2010

09. Februar 2010

Wie viele Haushaltsgeräte kann man mit einer Kuh betreiben?

Berlin – Im Rahmen ihrer Reihe “Greenfacts” hat die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft e.V. (FNL) heute eine Publikation veröffentlicht, aus der hervorgeht, welches Energiepotential in einer einzigen Kuh steckt, wenn man ihre Gülle in einer Biogasanlage zur Stromgewinnung nutzt.

Das Ergebnis – rund 8,3 Kilowattstunden (kWh) am Tag – ist mehr als ausreichend, um zum Beispiel einmal zu kochen, waschen, staubzusaugen, Geschirrspüler und Trockner zu benutzen und danach bei einer Tasse Kaffee und einer DVD zu entspannen.

Dr. Gibfried Schenk, Geschäftsführer der FNL, sagte: “Im Kampf gegen den Klimawandel dürfen wir nicht vergessen, das Energiepotential der Landwirtschaft zu nutzen. Kühe produzieren nicht nur Milch. Über Biogasanlagen können sie auch zu Lieferanten von erneuerbarer Energie werden. Es gibt in Deutschland rund 4 Millionen Kühe und ihr Energiepotential ist noch lange nicht ausgeschöpft.”

Quelle: Verivox

Gas-News 08.02.2010

08. Februar 2010

Saubergas: Endlich wird Biowärme günstig

Die SE Sauber Energie GmbH & Co. KG mit ihrem innovativen Produkt Sauber Gas ist der neue Player im bundesweiten Gaswettbewerb und beliefert ab 1. Februar 2010 Privathaushalte und Gewerbekunden mit umweltfreundlichen Gasprodukten. „Wir positionieren uns mit einem Angebot am Markt, das sich durch konsequente Kombination von Ökologie und Wirtschaftlichkeit auszeichnet und damit optimal die aktuellen Anforderungen der Kunden widerspiegelt“, so die Geschäftsführer Michael Ruffert und Stefan Dott.

SE Sauber Energie mit dem Produkt Sauber Gas ist von sechs Regionalversorgern in NRW und Hessen gegründet worden, um ihre Kräfte für den bundesweiten Gasvertrieb zu bündeln. Sauber Gas bietet Privat und Gewerbekunden ab dem 1.2.2010 einen Ökogas-Tarif, der einen Biogasanteil von 5 % garantiert und in den nächsten Jahren kontinuierlich ausgebaut wird.

Großkunden können zwischen dem Ökogas-Tarif und dem Klima-Tarif wählen. Der Klima-Tarif sorgt dafür, dass die CO2 Emissionen, die z.B. durch eine Gasheizung entstehen, durch CO2 mindernde Klimaschutzprojekte wieder ausgeglichen werden. SAUBER ENERGIE unterstützt das Umwelt-Projekt „Wasserkraft am Buritis“.

Quelle: Verivox